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Für ein wundervolles neues Jahr: 10 Dinge, die wir vom Märchen „Aschenputtel“ lernen können


Posted on Januar 1st, by Greena in Gefühlswelt. 4 comments

Für ein wundervolles neues Jahr: 10 Dinge, die wir vom Märchen „Aschenputtel“ lernen können

Vielleicht hat der/die eine oder andere in den letzten Tagen den Film Drei Haselnüsse für Aschenbrödel angeschaut. Er gehört seit Jahren zum TV-Weihnachtsprogramm und hat inzwischen Kultstatus erreicht.

Kurz ein paar Hintergrundinfos: Der sich an dem Märchen von Aschenputtel orientierende Film handelt von Aschenbrödel, die zusammen mit ihrer Stiefmutter und deren Tochter auf dem Gut ihres verstorbenen Vaters lebt. Das junge Mädchen wird gedemütigt und verhöhnt und muss dort als Dienstmagd niedere und schmutzige Arbeiten verrichten. Eines Tages begegnet sie dem jungen Prinzen, in den sie sich verliebt. Mit Hilfe von drei magischen Haselnüssen gelingt es ihr bei einem Wettschießen und einem königlichen Ball den Prinzen wiederzusehen. Aschenbrödel verschwindet vom Ball, hinterlässt einen Schuh. Da auch der Prinz sich verliebt hat, begibt er sich mit ihrem Schuh auf die Suche nach dem Mädchen, um es zu heiraten.

Der Film ist leicht, unterhaltsam und kurzweilig und zieht uns in seinen Bann, weil Wunder, große Lebenswandel und schöne Prinzen auf Pferden uns zum Träumen bringen und wir einfach gerne sehen, wie das Gute siegt und sich an dem Bösen rächt.

Doch das Märchen von Aschenputtel ist tiefsinniger als man denkt und wir können viel daraus mitnehmen.

Vielleicht fällt mir das aber auch besonders auf, weil ich erst vor kurzem Instructions for a New Life von Markus Rothkranz gelesen habe. Das Buch ist eine weise und großartige Anleitung für ein zufriedenes, leichtes, freies, unbesorgtes Leben voller Wunder.

Denn fest steht: wenn wir ein paar Dinge im Leben umstellen bzw. beachten, können wir uns viel Glück in unser Leben holen.

Doch was hat das Märchen damit zu tun? Welche Botschaften können wir im Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ erkennen und in das neue Jahr mitnehmen?

 

1. Dankbarkeit

Aschenbrödel ist – trotz ihrer Situation, der harten Arbeit und schwierigen Menschen – ein dankbarer Mensch. Sie steigert sie sich nicht allzu sehr in ihre Probleme rein. Sie leidet zwar, lässt allzu negative Gedanken jedoch nicht zu, denn sie weiß, dass ihr diese das Leben nur noch schwerer machen würden.

Wir jammern heute oft auf sehr hohem Niveau – und das auch noch übertrieben oft.

Viel öfter sollten wir einfach mal darüber nachdenken, wie gut es uns geht und für was wir dankbar sein können. Denn da lässt sich wirklich immer etwas finden und mehr als man auf Anhieb denkt. (Aufschreiben hilft!)

A propos: Studien zeigen, dass es dankbaren Menschen besser geht und sie glücklicher und zufriedener sind.

 

2. Positiv Denken

Aschenbrödel denkt positiv! Sie macht das Beste aus allem. Sie tut, was sie tun muss und macht es zu der Zufriedenheit der anderen ohne ihre Würde zu verlieren. Sie nimmt die Situation demütig an und hat Vertrauen, dass diese sich irgendwann bessern wird und die Gerechtigkeit siegen wird.

Positiv Denken lässt uns Situationen als weniger kompliziert erscheinen. Probleme sind nur Probleme, wenn wir sie als Probleme sehen und bezeichnen. Es kommt auf UNS an und was wir aus der jeweiligen Situation machen. Positive Gedanken machen das Beste aus allem.

Und Positives zieht Positives an (gleichzeitig wird negativ denkenden Menschen immer wieder „schlechtes“ widerfahren).

Lass‘ dich nicht unterkriegen. Sei demütig aber bewahre Stolz, Gesinnung und Klasse.

 

3. Bescheidenheit

Aschenbrödel erwartet nichts und bleibt gelassen. Sie erzwingt nichts.

Sie benötigt keine Perlen und Edelsteine – für sie zählt alleine inneres Wachstum. Sie lebt (das lässt symbolisch auch ihr kleiner verlorener Schuh erkennen) auf kleinem Fuße.

Aufgrund ihrer Bescheidenheit und ihrer Situation sind bereits kleine Wunder für sie große Wunder.

Groß Träumen ist gut und wichtig. Wir dürfen unser Glück jedoch nicht erzwingen. Denn was wir unbedingt möchten, stoßen wir eher von uns weg.

Wir müssen viel eher darauf vertrauen, dass alles sich zum Guten wendet. Wir ziehen das Gute nur an, indem wir es loslassen und darauf vertrauen, dass uns irgendwann zur richtigen Zeit am richtigen Ort großartiges widerfährt.

Das Schicksal geht seltsame Wege aber niemals die, die wir uns davor ausdenken.

Erwarte nichts und werde reich beschenkt!

 

4. Nächstenliebe und Großzügigkeit

Aschenbrödel ist voller Nächstenliebe. Sie ist großzügig, gnädig und hilfsbereit. Diese Liebe und Wertschätzung bekommt sie – von den Menschen und Tieren, die sie mögen – entsprechend zurück. Und das sogar unerwarteterweise von einem Menschen, der sogar ein Prinz ist und mit dem sie davor nie etwas zu tun hatte.

Alles, was wir geben, bekommen wir irgendwann um ein Vielfaches in unerwarteter Form zurück!

Und wer darauf vertraut, der wird im neuen Jahr bestimmt auch von einem Prinzen gefunden! ;-) Und wenn das „Finden“ nicht einseitig ist bzw. in irgendeiner Form erzwungen, ist es bestimmt auch ein „Traum-Prinz“.

 

5. Wahre Freunde

Aschenbrödel umgibt sich, sofern möglich, nur mit ihren wahren Freunden – sei es mit Tieren oder vertrauten Menschen.

Wahre Freunde geben uns Halt, Kraft und Zuversicht und bestärken uns in unserem Tun. Nur sie bereichern unser Leben. Von Menschen, die einen negativen Einfluss auf uns haben, sollten wir Abstand nehmen, denn sie rauben uns Kraft und Zeit.

Wir müssen die Spreu vom Weizen trennen – die guten Linsen von den schlechten sozusagen.

 

6. Vertrauen

Aschenbrödel hat Vertrauen in ihr Leben und darin, dass irgendwann alles gut wird.

Auch wir sollten mehr Vertrauen lernen und uns dem Leben mehr hingeben. Das Leben, die Natur ist von Grund auf positiv eingestellt. Und wenn uns etwas Negatives widerfährt, liegt es nur an uns, ob es negativ oder positiv ist. Wenn wir Negativem einen Sinn geben, können wir es zu etwas Positivem verwandeln.

Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.

 

7. Wunder sehen

Aschenbrödel erkennt die Wunder um sie herum, weil sie auf Wunder vertraut. Weil sie bescheiden ist und weil nur bescheidene Menschen auch die kleinen Zufälle erkennen, die zu viel größeren Wundern werden können.

Nur wer im Leben richtig hinschaut, wird die Wunder erkennen und wird sich darüber bewusst, wie vielen wir täglich begegnen.

Versuche, Wunder zu erkennen – und sie werden sich häufen.

 

8. Bezug zur Natur

Aschenbrödel verbringt viel Zeit in der Natur und hat dementsprechend viele Tiere als Freunde. Sie hat einen Bezug zur Natur und zu ihren Freunden den Tieren aufgebaut, den ihr niemand nehmen kann. Es ist Halt und Erholung, schafft Ruhe und gibt Kraft. Eine Form von Therapie in ihren schweren Zeiten.

Wer Zeit in der Natur verbringt, wird wie die Natur selbst: gelassen, ruhig, klar, bescheiden, großzügig, lebt in der Gegenwart und genießt den Moment.

 

9. Veränderung zulassen

Aschenbrödel zeigt Mut, sie reißt sich los, verlässt ihre (wenn auch nicht besonders große) Komfortzone und begibt sich bewusst und spontan auf neue Wege.

Auch wir müssen manchmal mutig sein und Veränderungen eingehen. Denn durch Veränderung kann vieles besser werden, nur Veränderung führt zu Erfolg.

 

10. An sich selbst denken

Ein gesunder Egoismus ist wichtig. So ist Aschenbrödel bereit, frech und eigennützig ihren eigenen Weg zu gehen – ohne Rücksichtnahme auf die Anderen. Sie weiß, dass ihr Glück nur in ihren Händen liegt, aber auch, dass es ihr von denen, die sie lieben, von Herzen gegönnt wird.

Wenn eine Möglichkeit, sein Schicksal zum Besseren zu wenden, in Sicht ist, heißt es, daran zu glauben und die Chance zu ergreifen und sich darauf zu freuen.

In diesen entscheidenden Situationen müssen wir uns für uns entscheiden – ohne Rücksichtnahme. Rücksichtslos zu handeln heißt nicht zwangsläufig andere zu verletzen.

Nur so werden wir dauerhaft glücklich. Dazu gehört aber auch, sich selbst zu lieben und an die erste Stelle zu stellen.

Trau‘ dir was zu, tu dir was Gutes, gönn‘ dir was! Denk an DICH!

Denn im Leben kommt es letztendlich darauf an, sein eigenes Leben zu leben, seinen eigenen Wünschen und Träumen zu folgen und diese umzusetzen.

 

~~~~~

Ich wünsche dir ein wunder-volles neues Jahr 2015!

Ich wünsche dir Gesundheit und Zufriedenheit, dass du deinen Weg erkennst, deine Träume wahr werden und du Erfolg mit dem hast, was du dir wünschst.

~~~~~

 

Deine

Greena

 

 

 

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Photo Credit: Marcus Rahm via Compfight cc

 





4 Gedanken zu “Für ein wundervolles neues Jahr: 10 Dinge, die wir vom Märchen „Aschenputtel“ lernen können

  1. Nein, es antworten auf die Blogeinträge nicht nur Frauen. Es gibt auch einige besondere Männer, die das Märchen vom Aschenbrösel verstehen. Im Grunde ist dieses Märchen auch keine Geschichte, die über den Verstand ( also die Ratio ) erfassbar ist, sondern mehr die Seele ( Psyche ) anspricht. In einer sich wandelnden Gesellschaft positionieren sich auch Männer neu und gehen vermehrt einen spirituellen Weg. Der Erkenntnis, dass belastende Faktoren wie Stress, Ausbeutung im Beruf und vermehrter Leistungsdruck zwangsläufig zu einer Zunahme bekannter Zivilisationskrankheiten führen, bedingt ein Umdenken zu einer gesünderen Lebensweise in physischer und psychischer Hinsicht. Dem sind auch Männer nicht verschlossen.

  2. Hallo Greena,
    dieser Film gehört schon seit vielen Jahren zu meinen persönlichen Weihnachtsklassikern =)
    Dankeschön für diesen Perspektivwechsel!!!
    Auch Dir einen guten Start in das neue Jahr und
    Alles Gute.
    Viele Grüße
    ManuEla.

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