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Greenas Eiermilch (Rohkost / Paleo / Low Carb / LCHF / Laktosefrei)


Posted on August 29th, by Greena in Rezepte. 11 comments

Greenas Eiermilch (Rohkost / Paleo / Low Carb / LCHF / Laktosefrei)

Eiermilch ist ein wunderbarer Ersatz für Kuhmilch und übertrifft meines Erachtens auch Milchersatzprodukte wie Mandelmilch, Hafermilch, Dinkelmilch, Sojamilch, Reismilch, etc.

Eiermilch schmeckt sehr neutral und unaufdringlich. Sie ist – und ich verstehe, wenn du das erst einmal bezweifelst – einfach richtig lecker!

Also: unbedingt ausprobieren! Und dafür möchte ich dir mein Rezept an die Hand geben.

 

Vorteile von Eiermilch:

  • sie ist laktosefrei und bereitet Personen mit Laktose-Unverträglichkeit keine Probleme
  • sie enthält kaum Milcheiweiß
  • sie enthält keine Kohlenhydrate und verfeinert somit – als Alternative zum Bulletproof-Kaffee – z.B. gut den morgendlichen Kaffee beim intermettierenden Fasten
  • sie enthält – durch Eier, Butter und Kokosöl – wichtige gesättigte Fette (weshalb gesättigte Fette und insbesondere Rohmilchbutter gesund sind, kannst du z.B. hier nachlesen)
  • man kann die Inhaltsstoffe bewusst auswählen und somit die Qualität beeinflussen
  • meine Eiermilch wird im Gegensatz zu Milch oder Milchersatzprodukten im Supermarkt nicht erhitzt (pasteurisiert), so bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten

 

Um die tollen Inhaltsstoffe der Eier, Butter und des Kokosöls zu erhalten, bereite ich meine Eiermilch kalt bzw. „roh“ zu, es handelt sich also – sofern man Rohmilchbutter verwendet – um Rohkost. Erhitzt wird sie dann ja sowieso meist, wenn man seinen heißen Kaffee, Tee, etc. damit verfeinert.

Man kann sie aber auch gut kalt verwenden bzw. trinken oder daraus tolle Shakes zaubern. Bestimmt könnte man daraus auch einen wunderbaren Eierlikör machen. ;-)

Bezüglich Salmonellen: ich halte die Hysterie um Salmonellen für sehr übertrieben. Salmonellen dürften kein Problem sein, wenn man frische Eier guter Qualität verwendet. Ich habe schon etliche rohe Eier gegessen und nie Probleme gehabt. Sie waren aber auch nie älter als 10 Tage. Außerdem glaube ich, dass ein gesund ernährter Mensch mit Bakterien und Viren allgemein besser fertig wird und vielleicht mancherlei bakterielle Infektion gar nicht mitbekommt.

 

Zutaten für die Eiermilch:

  • 1-2 Eier (oder nur das Eigelb) in Bio- oder demeter-Qualität, aus Weide- bzw. Freilandhaltung
  • 50 g Rohmilchbutter (z.B. von Feiner Käse Hemmen oder Schätze aus Österreich) oder Weide-, Bio- oder demeter Butter (aus Kuhmilch oder – was auch toll ist – Ziegenbutter)
  • 30 g Kokosöl nativ in Bio-Qualität (z.B. von Dr. Goerg)
  • 1 Messerspitze Vanillepulver (je nach Belieben kann die Eiermilch auch mit anderen Gewürzen verfeinert werden)
  • frisches, am besten gefiltertes Wasser

 

Optional:

  • Gewürze (Zimt, Kardamom, Kurkuma, Lavendelblüten, Kakao, …)
  • etwas Himalaya Salz
  • Süße (Honig, Ahornsirup, Apfeldicksaft, Datteln, Rosinen, Kokosblütenzucker, …)
  • (Rohkost-)Kakaobutter statt Kokosöl, für eine zarte Kakaonote

 

Dann gibst du alle Zutaten in den Mixer (ich empfehle einen Hochleistungsmixer) und füllst ihn bis zur 500 ml-Marke mit Wasser auf. Ich denke, die Zubereitung müsste auch mit einem Pürierstab klappen.

Das alles gut durchmixen, sodass es emulgiert und sich die Phasen nicht mehr trennen. Achtung: es bildet sich viel Schaum und bei einem Hochleistungsmixer erwärmt sich die Eiermilch durch die hohe Reibung leicht. Wer mag, kann seine Eiermilch so sogar zum Kochen bringen.

Dann alles in eine Glasflasche geben (hier eignen sich übrigens gut die leeren und gespülten Glasflaschen von Schlagsahne oder Tomatenpassata aus dem Supermarkt).

Im Kühlschrank ist die Rohkost-Eiermilch 1-2 Tage haltbar.

Ich habe mein Rezept entsprechend optimiert, sodass die Eiermilch sehr ausgewogen und cremig schmeckt. Wer es reichhaltiger oder sahniger möchte, kann den Fettanteil hochschrauben. Oder andersrum.

Wer weniger Eiermilch machen möchte, halbiert die Zutaten einfach. Mein Vitamix tut sich halt leichter mit größeren Mengen. :-)

 

Wer keine rohen Eier verwenden mag, kann heißes, nicht mehr kochendes Wasser für die Zubereitung nehmen. Dazu die Zutaten ohne Wasser im Standmixer oder mit dem Pürierstab gut mixen und das heiße Wasser langsam in den laufenden Mixer einfließen lassen.

Die fertige Eiermilch ebenfalls am besten in Glasflaschen abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Sie ist etwas länger haltbar als die Rohkost-Eiermilch und hält im Kühlschrank etwa 3-4 Tage, evtl. sogar länger. Hier kannst du dich ruhig auf deinen Geruchs- und Geschmackssinn verlassen.

Enjoy it! ;-)

 

 

Wie schmeckt dir Eiermilch? Hast du noch einen Tipp?

 

 

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Photo Credit: sweetbeetandgreenbean via Compfight cc





11 Gedanken zu “Greenas Eiermilch (Rohkost / Paleo / Low Carb / LCHF / Laktosefrei)

  1. Hallo :-D als ich Milcheiweiß-Allergiker auf dein Rezept gestoßen bin, habe ich mich zuerst voll gefreut! Und dann les ich da Butter (von der Kuh auch noch)?! Dann darfst du dein Rezept aber nicht mehr Milcheiweißfrei nennen!!! Vll werd ich dein Rezept mal mit wirklich milcheiweißfreier Alsan-Margarine versuchen ;-) vlg

    • Hallo Sandra,

      ja, du hast Recht. Ich nehme es lieber raus. Ich denke die Eiermilch kann gut auch nur mit Kokosöl zubereitet werden. :-)

      Viele Grüße!

      • Hallo Anett,

        ja stimmt. Nur der Geschmack/Geruch von Ghee ist halt nicht so sexy… :-D Aber wer weiß, vllt. würde man es gar nicht so arg raus schmecken.

        Viele Grüße und schönes WE!

  2. Hi Greena,

    danke für das Rezept, werde ich die Tage mal testen.
    Da wir selbst Hühner haben sind die Eier natürlich immer frisch :o)

    Was ich mich aber frage ist wie das mit der Kakaobutter gehen soll, die ist doch steinhart. Wie machst du das denn?

    Danke und Gruß
    Benni

    • Hi Benni,

      wie schön (und praktisch) – eigene Hühner hätte ich auch gerne! :-) Im Urlaub haben wir bei einem älteren Ehepaar übernachtet, die eigene Hühner im Garten haben. Die Eier waren sooo lecker!!

      Ein guter Standmixer hat mit der Kakaobutter kein Problem. Wenn der Inhalt dann auch noch durch die Reibung warm wird, werden Butter, Kokosöl oder Kakaobutter weich/flüssig und alles wird zu einer cremigen Masse. Man muss es halt schon ca. 1-2 Minuten mixen. Mit dem Pürierstab könnte es aber in der Tat schwierig werden. Dann könntest du sie vorher leicht erwärmen (evtl. im Wasserbad).

      Viele Grüße,

      Greena

  3. Werde ich probieren, sobald ich Butter gekauft habe (hab nur selbstgemachtes Ghee im Haus). Ich teste mit einem Zauberstab, weil ich keinen Hochleistungsblender besitze.

    Bisher konsumiere ich auch schon mal rohe Eier: Ich werfe ein oder zwei Eier einfach mit in meinen Kokosmilch-Beeren-Smoothie hinein, damit auch etwas Protein dazukommt.

    Der einzige Nachteil an den rohen Eiern: Das Protein ist zu einem geringeren Teil verdaulich und damit verfügbar als bei gekochten/gegarten Eiern. Und Avidin bindet das ebenfalls enthaltene Biotin.

    • Hallo Christine,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die Anregung.

      Gut, dass ich die Eiermilch meist in meinen heißen Kaffee tue. :-) Wobei ich sie auch schon oft roh in Smoothies getan habe…

      Lieber Gruß und ein schönes Wochenende!

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