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Du willst gesünder, schöner und glücklicher sein? Versuch’s mal mit Ketose!


Posted on Juni 5th, by Greena in Ernährung, Gesundheit. 14 comments

Du willst gesünder, schöner und glücklicher sein? Versuch’s mal mit Ketose!

Zucker ist schädlich für unsere physische und psychische Gesundheit. Aber unter dem Begriff „Zucker“ verbirgt sich nicht nur Süßes an sich, sondern auch kohlenhydrathaltige Lebensmittel, die heutzutage leider täglich in großen Mengen verzehrt werden. Diese werden im Körper ebenfalls zu Zucker umgewandelt und sind deshalb genauso ungesund, wie Süßigkeiten & Co. Deshalb rate ich jedem, es auch mal „Low Carb“ zu probieren – so wie ich es seit 3 Wochen mache. Ich kann nur sagen: es lohnt sich! :-)

Aber warum?

 

Warum eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten?

Der Verzehr von getreide- und anderen stärkehaltigen Lebensmitteln begann erst mir der Landwirtschaft und ist daher relativ „neu“ in der Ernährung des Menschen. Daraus kann man schließen, dass unser Körper darauf eigentlich nicht programmiert ist und es uns demnach nicht gut tut. Gemüse und Obst ist für uns als Grundnahrungsmittel vorgesehen.

Obst enthält zwar auch viele Kohlenhydrate und sollte demnach nur in Maßen gegessen werden, es ist aber weniger problematisch, da Früchte jede Menge Nährstoffe, Vitalstoffe, Mineralien enthalten, die den darin enthaltenen Zucker für den Körper viel verträglicher machen.

Zudem waren Früchte früher nicht so süß wie heute und sie hatten einen höheren Nährwert und enthielten mehr Bitterstoffe. Diesen Effekt hat man heute nur noch mit Bio-Ware. In den letzten Jahren wurden diese Eigenschaften durch Züchtung immer mehr dem allgemeinen Geschmack angepasst.

Zur Zeit ernähre ich mich – nachdem ich nun ca. 1 Jahr glutenfrei lebe (hier findest du meinen Erfahrungsbericht dazu) und die letzten 3 Monate nach dem Prinzip des intermettierenden Fastens gelebt habe – vorübergehend nach der „Low Carb High Fat-Ernährung“ (auch LCHF abgekürzt). Diese Ernährungsform ähnelt sehr der Paleo-Ernährung („Steinzeit-Ernährung“ ohne jegliches Getreide, Milchprodukte und Zucker), nur dass Kohlenhydrate noch stärker reduziert werden und auch auf stärkehaltiges Gemüse verzichtet wird. Vergleichen kann man es auch mit der Atkins-Diät und anderen ähnlichen Diät-Formen. Von einer „Diät“ ist hier aber eigentlich nicht zu sprechen, eine ketogene Ernährungsweise dient zwar durchaus zum Abnehmen ist aber eher eine gesunde, dauerhafte Ernährungsform.

Ich möchte einfach herausfinden, wie gut mir eine ketogene Ernährung, also eine Low-Carb-Ernährung mit sehr wenig Kohlenhydraten, tut. Die ersten Erfahrungen sprechen für sich. Und nach allem, was ich darüber gelesen habe, bin ich davon überzeugt, dass „Ketose“ eine wichtige Rolle in Sachen Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden spielt und sich viele Krankheiten damit heilen lassen bzw. erst gar nicht entstehen.

 

Nicht Fett, sondern Kohlenhydrate machen Fett!

Kohlenhydrate befinden sich insbesondere in Kartoffeln, zuckerhaltigen Produkten, Softdrinks, süßen Früchten, Reis, Nudeln, Brot, Müsli und anderen Getreideprodukten. Konsumieren wir zu viel davon, entsteht im Körper ein Glucose-Überschuss. Diesen wandelt die Leber in Fett um und wir nehmen zu. Der Körper ist clever und sorgt für Hungerzeiten vor, indem er Fettdepots bildet. Auf diese Energiequelle in Form von Fett greift er dann in mageren Zeiten zurück. Fett ist also nicht der Übeltäter (sonst würde man Masttieren keinen Mais o.ä. geben, sondern Fett). Wir verhinden also durch den Verzicht auf Kohlenhydrate, dass Fettpolster entstehen und fordern den Körper heraus, Fett zu verbrennen, da er ja keine Energie in Form von Kohlenhydraten bzw. Glucose mehr bekommt. Wir kommen in einen ketogenen Zustand, die Ketose.

Übrigens halte ich deshalb auch 5 oder mehr Mahlzeiten am Tag für falsch, denn so wird ständig Insulin ausgeschüttet, Fett gebildet… Der Körper wird wie ein verwöhntes Kind und lässt dich umso mehr spüren, wenn er dann einmal nichts bekommt.

 

Was ist Ketose?

Bei der Ketose (auch Ketogenese genannt) kann der Körper nicht von der schnell verfügbaren Energie in Form von Glucose profitieren, die er durch Kohlenhydrate erhält. Verzichten wir explizit auf die o.g. Nahrungsmittel, erhält der Körper nur noch sehr wenig Kohlenhydrate, dafür aber Eiweiß (Proteine) und Fett. Die Glucose-Bildung nimmt demnach ab, denn der Körper kann aus Eiweiß und Fett und den wenigen Kohlenhydraten, die er durch Gemüse, etc. erhält, nur wenig Glucose herstellen. Der Körper muss, da ihm kaum Kohlenhydrate mehr zugeführt werden, zwangsweise auf den Fettstoffwechsel umstellen und aus Fett seine Energie ziehen. Wenn der Körper Fett verbrennt, entstehen sogenannte Ketonkörper und man befindet sich in Ketose.

Man merkt, dass ihm diese Umstellung erst einmal schwer fällt, da der Körper entsprechende Enzyme für die Umwandlung von Fett in Energie bilden muss. Die ersten Tage hat man deshalb möglicherweise die sogenannte „Low Carb Flu“ und ist evtl. energielos und schlapp, hat Kopfweh oder Konzentrationsprobleme. Hier ist es wichtig, weiter durchzuhalten. Es geht vorbei und irgendwann fühlt man sich wieder normal. Äh Nein, besser! :-)

Die gesündesten Völker dieser Welt, Babys, die sich von Muttermilch ernähren, die meisten Tiere dieser Erde, etc. leben in Ketose. Auch das Prinzip des Heilfastens oder intermittierenden Fastens basiert auf der Ketose, wenn auch nur temporär. Denn um die Vorteile der Ketose zu nutzen, muss man sich dieser nicht dauerhaft aussetzen. Es genügen ein oder zwei Fastentage pro Woche, eine kurze Fastenzeit oder das 14-Stunden-Fasten des intermittierenden Fastens, u.ä.

 

Der Zucker-Sucht ein Ende setzen

Es ist ein Trugschluss, dass man morgens etwas essen muss, damit der Stoffwechsel in Gang kommt. Sicher ist hier jeder Mensch unterschiedlich und man sollte immer tun, womit man sich wohl fühlt. Vieles bilden wir uns aber auch ein, haben wir einmal irgendwo negatives gelesen oder gehört.

Erst bei einer längeren Fastenzeit können wir feststellen, dass unser Körper länger ohne Nahrung auskommt, als wir denken. Denn wenn man erstmal in einem ketogenen Zustand war, wird das Essen unwichtiger, man denkt weniger darüber nach, es nimmt einen nicht mehr so ein und bestimmt nicht mehr den Tagesablauf. Denn unser Verlangen, etwas zu essen, liegt vorwiegend an folgenden Dingen:

 

Abhängigkeit / Sucht nach Kohlenhydraten bzw. Zucker

Unser Körper ist bei „normaler“ Ernährung Kohlenhydrate gewöhnt und verlangt regelmäßig danach. Man kann das durchaus mit einer Sucht vergleichen.

Dies hat sich während der letzten Zeit mit Low-Carb-Ernährung bei mir stark gezeigt. Kohlenhydrate machen süchtig! Nach ein paar Tagen hat sich der Heißhunger auf Süßes gelegt. Habe ich mir dann ausnahmsweise ein Stückchen Schokolade gegönnt, wollte ich sofort mehr davon und war gedanklich vollkommen auf mehr Schokolade fixiert. Es war schwierig, da nicht nachzugeben.

Und findest du nicht auch, dass Unterzuckerungserscheinungen wie z.B. Schlappheit und Zittern was von Drogenentzug haben?

 

Unterzuckerung

Durch die ständige Zufuhr von Kohlenhydraten wird ständig Insulin ausgeschüttet. Sackt dann der Blutzuckerspiegel ab, gibt uns das den Anreiz, wieder etwas zu essen. Dieses Gefühl macht uns oft matt, müde, schlapp, schwach, zitterig. Bei ketogener Ernährung gibt es keine Blutzuckerschwankungen mehr, der Heißhunger, die Schlappheit, das Zittern, das Verlangen, die Sucht bleiben weg – das tut gut und befreit.

 

Gewohnheit

Wir sind Gewohnheitstiere und brechen ungern aus unseren gewohnten Strukturen aus. Die meisten möchten ungern auf eine Mahlzeit oder auf Zucker verzichten. Aber es lohnt sich, mal aus der Routine auszubrechen.

 

Was kann man essen?

Eines haben alle Ernährungsformen gemeinsam: der Hauptbestandteil sollte immer Gemüse sein! Bei ketogener Ernährung kann man seinen Speiseplan um Früchte (zumindest anfangs sehr in Maßen, wegen des Fruchtzuckers), Salat, Fleisch, Eier, Milchprodukte (ebenfalls in Maßen) erweitern. Die Menge der Kohlenhydrate kann man bei etikettierten Produkten auch in der Nährwerttabelle erkennen.

Ich plädiere natürlich immer dafür, so viel Rohkost wie möglich in den Speiseplan einzubauen, lebendige Nahrung zu essen.

Wichtig ist, dass die Kohlenhydrate nicht durch übermäßigen Fleischverzehr ausgeglichen werden. Oder andersrum: so nachhaltig und gut der vegetarische/vegane Trend ist, ich finde, dass Vegetarier/Veganer oft nicht wirklich gesund wirken. Hier muss darauf aufgepasst werden, den Fleisch- und Milchprodukteverzicht nicht durch übermäßig viele Kohlenhydrate (insbesondere Getreideprodukte) auszugleichen. Gemüse muss immer die breite Basis sein!

 

Welche Vorteile hat der ketogene Zustand?

Ketose ist sehr gut geeignet für Menschen, deren Fettstoffwechsel – durch die ständige Gabe von Kohlenhydraten oder wenig sportlicher Betätigung – eingeschlafen ist. Der Körper wird sozusagen dazu gezwungen, Fett zu verbrennen. Ketose dient daher der Gewichtsabnahme bzw. der Regulierung des Gewichts. Hierzu gibt es zahlreiche positive Erfahrungsberichte. Zudem darf in Schweden Diabetes Typ 2 offiziell mit „Low Carb High Fat-Ernährung“ behandelt werden.

Vorteile sehe ich auch hinsichtlich Krebs, da sich Krebszellen von Zucker ernähren. Zucker soll auch für die meisten entzündlichen Prozesse im Körper verantwortlich sein. Oft wird berichtet, dass sich die Darmflora verbessert, da schädliche Bakterien, die Zucker lieben, natürlich weniger Nährboden haben. In der Ketose kann sich der Körper mehr auf Heilungsprozesse konzentrieren, weil er einfach weniger belastet wird.

Wenn man mit einer Grippe im Bett liegt, hat man keinen Hunger. Man kann davon ausgehen, dass der Körper einem zeigen will, dass er mit der Abwehr der Krankheit Wichtigeres zu tun hat, als sich um Nahrungsaufnahme zu kümmern.

Ich denke, dass der Gang zum Arzt bei einer kohlenhydratreduzierten Ernährung in vielen Fällen ausbleiben könnte. Das macht uns unabhängig und frei, auch von der Pharmaindustrie, und es erspart dir und der Gesellschaft hohe Krankenkosten.

 

Meine persönlichen Erfahrungen mit Ketose

Damit das ganze Thema nicht allzu theoretisch wird und du besser verstehst, warum ich so überzeugt von den positiven Wirkungen der Ketose bin, möchte ich dir meine in den letzten drei Wochen gemachten Erfahrungen auflisten.

 

Psychische Veränderungen

  • klar im Kopf
  • besseres Gedächtnis
  • gute Laune!
  • weniger Ängste, mehr Lockerheit
  • psychisch stabiler
  • belastbarer
  • entspannter
  • weniger Müdigkeit
  • besserer Schlaf, morgens schneller wach & fit!
  • Gefühl von Freiheit, Unabhängigkeit
  • keine Zucker-Sucht mehr
  • überhaupt kein Blutzuckerabfall mehr

 

Physische Veränderungen

  • keinerlei Blähungen, keine Flatulenz mehr!
  • trockene, rauhe Hautstellen sind verschwunden
  • straffere Haut, etwas weniger Cellulite
  • bessere Verdauung
  • bessere Ausdauer
  • Anstrengung fällt leichter, besseres Befinden danach!
  • klarere Stimme beim Singen
  • sehr stabile Nägel
  • schönere Haare
  • reine Gesichtshaut!
  • klareres Sehen
  • viel weniger Pollen-Allergie-Beschwerden und -Symptome!

 

Sonstige Erkenntnisse

  • es schmeckt alles intensiver –> mehr Genuss!
  • leichte Gewichtsabnahme

 

Du siehst, in Ketose leben tut mir gut und es lohnt sich, es mal auszuprobieren. Man erfährt, dass man nicht gleich aus den Latschen kippt, wenn man mal nichts isst. Dies zu wissen, hat mich persönlich sehr befreit (diese Erfahrung habe ich aber auch schon kurz nach Beginn meiner glutenfreien Ernährung im Juli letzten Jahres machen können, das war schon ein Quantensprung). Es ist, als würde man von einer Sucht loskommen.

Früher habe ich mir bei Unternehmungen immer einen Müsliriegel oder Obst eingepackt um mich gegen mögliche Unterzuckerungserscheinungen zu wappnen. Heute weiß ich, das brauche ich überhaupt nicht. Es tut meinem Körper sogar gut. Hungerphasen sind gesund. Ist das nicht schön? Dein Körper kann viel mehr aushalten, als du denkst.

 

Nachtrag:

Low-Carb hat mir in vielerlei Hinsicht gut getan (s.o.). Allerdings ist No-Carb oder Low-Carb nicht für jeden bzw. nicht auf Dauer für jeden empfehlenswert. Auch für mich nicht.

Insbesondere der weibliche Körper benötigt Kohlenhydrate um ausreichend (Schilddrüsen-) Hormone produzieren zu können. Denn mangelt es z.B. an Schilddrüsenhormonen, fährt der Körper den Stoffwechsel herunter. So konnte ich mich z.B. nicht optimal konzentrieren, meine Verdauung wurde träger, ich war lustloser als sonst und von Gewichtsabnahme keine Spur.

Als ich dann wieder etwas mehr Obst, Honig, (gelegentlich) Reis oder Süßkartoffeln, etc. in meinen Speiseplan eingebaut habe, fühlte ich mich direkt fitter und spürte, dass der Stoffwechsel wieder besser funktioniert.

Hier ist wichtig, dass jeder das richtige Maß findet, denn zu viel Zucker ist nicht gut, zu wenig für manche Personen aber auch nicht.

 

 

Hast du schon einmal zuckerfrei gelebt? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar! :-)

 

 

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Bitte beachten: meine Ratschläge ersetzen keinesfalls die Untersuchung oder Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Bei Verdacht auf Erkrankungen bitte einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren.





14 Gedanken zu “Du willst gesünder, schöner und glücklicher sein? Versuch’s mal mit Ketose!

  1. Hallo Greena,
    Ich habe mich aus Notwehr vor über 5 Wochen entschlossen, auf Zucker Getreide und Milchprodukte, Hefe usw. zu verzichten. Das letzte Jahr hatte ich 3x, evtl. sogar 4x Antibiotika. Mein Darm war im Eimer. Auch sehr viele, schmerzhafte Unterleibsbeschwerden. Ich hatte einen Verdacht auf Candidabefall. Nach 3.5 Wochen Nahrungsumstellung wurde eine Stuhlprobe eingeschickt. Da ist kein Candidabefall aufgeführt. (Aber ich war auch sehr radikal. Hab alles gegessen, getrunken was bei Candidabefall positiv wäre, bezw. alles weg gelassen, was negativ ist. Vielleicht ist er dann verschwunden, oder ich hatte wirklich kein Candida.) Jetzt kann man sagen, verzichte ich zu 95% auf Sachen die mir mein Bauchgefühl als ungesund übermittelt. Oder für mich wenigstens. Also im Cafe mag ich schon etwas Kaffesahne im Kaffee. Oder auch einmal wöchentlich etwas Pumpernickel aus Rogenschrot. Für ca 10 Tage gar kein Obst, dann jeder 3. Tag ein Apfel in mein Quinoa, Amaranth Müsli zum Frühstück. Das Obst vermisse ich schon, aber viele Gemüse schmecken ja auch süss. Ungesüsste Mandelmich geht einigermassen. Ich bin am experimentieren. Aber ich fühle mich sehr viel besser. Viele Beschwerden sind verschwunden. Aber Langzeiterfahrungen habe ich natürlich nicht. Ich hoffe, ich denke daran dir nach ca 3 Monaten nochmals einen Feedback zu geben.
    Liebe Grüsse
    Jacqueline

  2. Hi
    Seit 3 Monaten bin ich auf NoCarb … bzw. auf LowCarb … je nach dem esse ich ab und zu Kohlehydrate … aber wenig. Mein Gewicht sinkt sehr langsam … im Moment mit durchschnittlich etwa 20g/Tag. Gelegentlich ist mir mal etwas (!) schwindelig, dann esse ich in kleinen Mengen Kohlehydrate, ansonsten fühle ich mich wacher, habe den Eindruck, das Zucker mich gedämpft hat, etwas leistungsfähiger und manchmal etwas aufgedreht.
    Am meisten beeindruckt mich meine psychische Veränderung durch No/LowCarb … ich bin gleichzeitig mehr auf Spannung und gelassener.
    Sehr seltsam … aber echt gut.
    Wer hat ähnliche Erfahrungen … erzählt mal, bitte … würde mich sehr interessieren.
    LG Foftain

  3. Liebe Greena,
    ich habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht wie du. Die glutenfreie Ernährung tut mir sehr gut. Weil ich Gewicht reduzieren wollte, habe ich dann aber weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichtet. Und dann ging bei mir gar nichts mehr. Kein Gramm habe ich verloren. Und ich war irgendwann so schwach, dass ich beim Treppensteigen weiche Beine bekommen habe. Wenn ich ab und zu Reis, Kartoffeln, Quinoa, Hirse esse, dann geht es mir deutlich besser. Ein gutes Maß für mich ist, nicht mehr als zwei Hände voll am Tag.
    Liebe Grüße
    Patricia

    • Hallo Barbara,

      ja, das stimmt. Zur Zeit lebe ich aber auch nicht mehr ketogen. Ich denke, das eignet sich nur über einen gewissen Zeitraum.

      Liebe Grüße

  4. Seitdem Anfang dieses Jahres Typ-2-Diabetes bei mir diagnostiziert wurde, habe ich meine Ernährung auf strikt kohlenhydratarm und fettreich umgestellt, dadurch wieder nach relativ kurzer Zeit normale Blutzuckerwerte ohne Medikamente erreichen können. Siehe mein kleiner Blog: zuckerkrankwasnun.blogspot.de

    Ich bin nun schon seit über einem halben Jahr in Ketose, fühle mich sehr wohl dabei. Meist esse ich nur zweimal täglich, weil ich morgens oft keinen Appetit habe. Zu Beginn fand ich es nicht leicht, ausreichend fette Lebensmittel zu finden. Mittlerweile ist dies kein Problem mehr. Ich glaube nicht, dass ich je wieder zu einer kohlenhydratreichen, fettarmen „gesunden Mischkost“ zurückkehren werde; denn sie hatte mich krank gemacht.

    Nach meiner Meinung ist eine ketogeneErnährung nicht für kurze Zeit geeignet. Die großen Vorteile dieser Ernährungsweise zeigen sich erst langfristig, da der Körper viel Zeit braucht, um seinen Hormonhaushalt neu zu regeln. Dies gilt besonders für ältere Menschen über 65.

  5. Hallo Greena,

    eine sehr schöne Seite hast Du!!

    Dein Text ist auch sehr informativ und hat mir noch ein paar Lücken bezüglich Ketose geschlossen – danke dafür!

    Ich habe vor rund 10 Tagen meine Ernährung auf LowCarb umgestellt. Ich war zuckersüchtig und das nicht zu knapp. Mein Essen bestand zu mehr als 80% aus Süßkram. Dick war ich nicht, eher kräftig, aber immer im Normalbereich (179cm/78kg). Dafür, dass ich soviel zucker/stärkereiche Lebensmittel zu mir genommen haben, war das noch fast ein guter Schnitt.

    Jetzt ist es so, dass ich ein wenig mit der Appetitlosigkeit überfordert bin.

    Auch die morgendliche Schwäche macht mir zu schaffen. Ich gehe morgens sehr früh (6:30h) zum Sport. Da muss ich mich echt zwingen überhaupt hin zu gehen. Die Kraftübungen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren und vom Laufband bin ich auf den CrossTrainer umgestiegen, der ist noch vertretbar.

    Alles in allem quäle ich mich durch mein morgendliches Sportprogramm. Aber die frühe Zeit ist meine einzige Möglichkeit Fitness zu betreiben.

    Ich habe jetzt erst einmal von täglich auf, ein über den anderen Tag gewechselt, mal sehen, ob das geht.

    Vielleicht hast Du ja ein paar Tipps für mich, wie ich diese Schwäche überwinden kann.

    Ich bin kein morgendlicher Esser, selbst Kaffee bekomme ich nicht runter.

    Ach so … abgenommen habe ich auch schon. Wenn ich auch keine Waage besitze, so sehe ich es sehr deutlich an meinen Hosen. Mein KH-Wert liegt täglich bei um die 30gr.

    Feststellen musste ich, dass ich mit Milchprodukten nicht gut klar komme. Im Zusammenhang mit den – damaligen – KH war das kein Problem, aber so … tja, meine Essensmöglichkeiten sinken stetig, mal sehen, wo es mich hinführt.

    Der Drang nach Süßem ist weg, dass ist zumindest schon einmal ein Erfolg.

    • Hallo Julya,

      danke für deinen Kommentar und Erfahrungsbericht. :-)

      Gut, dass du dich von Süßigkeiten losreißen konntest. Vielleicht solltest du mehr Obst und Gemüse essen, dass du nicht mehr ganz so stark low carb bist.

      Ich habe das bei mir gemerkt, es waren einfach zu wenig KH. Die Phase war gut und regenerierend aber letztendlich habe ich mich mit mehr Kohlenhydraten dann wieder besser und vitaler gefühlt. Ich war anfangs sogar wie auf Drogen ;-D Insbesondere wir Frauen müssen da aufpassen, da unsere Schilddrüse für die Hormonbildung ausreichend Kohlenhydrate benötigt. Dann dürfte man sich auch nicht mehr so schlapp fühlen. Vielleicht braucht es aber auch einfach noch mehr Zeit bis sich dein Körper an den Fettstoffwechsel gewöhnt hat.

      Viel Erfolg weiterhin auf deinem Weg!

      Viele Grüße, Greena

  6. Hey… ich möchte meine Zucker und Getreidesucht loswerden, die definitiv besteht. Ich bin vegetarierin und möchte keinesfalls abnehmen- ich möchte eher sogar sport machen, um mich fit zu halten (jetzt nicht übertrieben, kein Leistungssport). Tofu/Sojaprodukte vertrage ich nicht ):! ich kann doch nicht nur Gemüse essen? Ich merke ganz stark von dir genannte Symptome; diese Traurigkeit bei niedrigem Zuckerspiegel, unkonzentriert, müde. Deshalb will ich es probieren. Noch dazu muss ich auf diverse doofe gesundheitliche Sachen achtgeben… ua Schilddrüse ein wenig. Was empfiehlst du mir als Einstieg? Ich hab jetzt so viel gelesen… und videos geschaut… ich weiß wirklich nicht mehr, was ich noch essen soll. Getreide ist böse, Milchprodukte sind böse, Hülsenfrüchte gehen gar nicht und Fleisch esse ich keins! Hilfe! Ich will doch einfach nur fitter werden… aber mich kasteien will ich auch nicht ): Vielleicht hast du ja eine Idee, wievman es angehen könnte. Was ist zb mit Buchweizen, Hirse, Amaranth? Liebe Grüße

    • Hallo Chrissie,

      Zucker reduzieren lohnt sich immer, wobei ich bei Schilddrüsenproblemen mit lowcarb vorsichtig wäre, weil du Kohlenhydrate dafür einfach brauchst. Deshalb viel Obst & Gemüse aber auch Honig, weißer Reis, Süßkartoffeln oder normale Kartoffeln eventuell auch.

      Ja, die Verunsicherung ist groß, ich kenne diese Phasen! :-) Man muss echt seinen Weg finden…

      Vielleicht kannst du Getreide einfach sehr reduzieren, man muss nicht immer gleich alles 100% machen, damit man Veränderungen merkt. Ich z.B. vertrage Milchprodukte super und würde die nicht weglassen wollen. Es ist einfach auch sehr individuell, was einem gut tut oder schadet (es lohnt sich übrigens auch mal einen Blick in die Blutgruppenernährung zu werfen, um Inspiration zu finden). Bei Hülsenfrüchten merke ich z.B. sofort Verdauungsprobleme, die mir einfach zeigen, dass es besser ist, wenn ich sie weglasse. Bei den „Pseudogetreiden“ würde ich auch einfach schauen, wie du dich fühlst.

      Wenn du kein Fleisch ist, macht es sicher Sinn, viel grünes (Blatt-)Gemüse zu essen.

      Ich hoffe, du findest ganz bald die Mischung, die zu dir passt! :-)

      Liebe Grüße

  7. Hallo Greena,
    deine Seite ist sehr schön und informativ. Auch ich habe im Dezember umgestellt. Wie du schon sagst ! Zuckerhunger ist vollkommen verschwunden, die Unterzuckerungsprobleme sind weg, ich habe endlich wieder ein normales Sättigungsgefühl ! Und ich fühle mich nicht mehr so schlapp und ausgelaugt. Ich habe nicht vor , diese Ernährung wieder gegen kohlehydratreiche Ernährung einzutauschen. Liebe Grüße

    • Hallo Heidrun,

      danke!

      Schön, dass du auch so viele gute Erfahrungen gemacht hast bzw. machst! :-) Ist einfach ein viel besseres Leben, oder? Schon einfach nur keine Unterzuckerungsprobleme mehr zu haben ist toll…

      Alles Gute weiterhin!

      Liebe Grüße

  8. Hallo Greena,
    ich habe vor ca. 4 Wochen auf kohlenhydratreduzierte Ernährung umgestellt. Mein Ziel ist eine langfristige Ernährungsumstellung, da ich durch Blutchecks feststellen musste, dass ich bereits eine Insulinresistenz, also die Vorstufe von Diabetes, habe. Ich habe erst vor kurzem von der ketogenen Ernährung erfahren und inzwischen einige Bücher dazu gelesen, z.B. von Dr. Bruce Fife „Stopp Alzheimer“. Das hat mich vom Wert der ketogenen Ernährung total überzeugt. Ich habe mich dann umgestellt, was ja eine Weile dauert, weil ich erst mal damit zu tun hatte, all die kohlenhydrathaltigen Lebensmittel aufzuessen oder zu verschenken.
    Inzwischen geht es supergut mit der neuen Ernährungsweise. Keine Blähungen und kein Sodbrennen mehr. Mein Gewicht schmilzt ganz langsam (wobei ich kein Übergewicht habe, aber gern weniger Bauch hätte).
    Zu Hause sich ketogen zu ernähren ist einfach. Schwierig wird es, wenn man unterwegs ist. Unsere Gesellschaft ist total auf Kohlenhydrate ausgerichtet. Man kann wirklich von einer kohlenhydratsüchtigen Gesellschaft sprechen. So gehe ich oft Kompromisse ein. Gestern bei einer Geburtstagsfeier habe ich halt Kuchen und das kohlenhydratehaltige Abendessen gegessen. Zu Hause stelle ich mich dann wieder um.
    Viele meiner Freunde interessieren sich aber sehr dafür, mehr zur ketogenen Ernährung zu erfahren. Also bleiben wir einfach dran. Ich freue mich, dass ich deine Seite gefunden habe (über einen Kommentar auf dem affenblog).

    • Hallo Karin,

      ich freue mich sehr über deinen Kommentar!

      Toll, dass du herausgefunden hast, dass und wie du dir mit Ernährung helfen kannst! Mein Gewicht geht auch nur sehr langsam runter und ich würde mich auch freuen, wenn ich am Bauch noch mehr abnehmen würde. Ich denke, das braucht Zeit. Ab und zu esse ich, z.B. auf Geburtstagen, durchaus auch mal ein Stück Kuchen oder Anderes. Ich denke, das ist auch vollkommen ok. Daheim können wir ja dann wieder essen und kochen, was uns gut tut. :-) Schön, dass du deine Freunde dafür begeistern kannst. Das fällt mir noch etwas schwer. Aber vielleicht werden sie ja irgendwann neugierig.

      Was du machst, klingt übrigens auch spannend! :-)

      Liebe Grüße, Greena

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